Leben im Zelt - Regina`s gespannte Reiseseite

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Ausrüstung unterwegs

Leben im Zelt

Das Leben unterwegs spielt sich natürlich sowohl vorm als auch im Zelt ab. Nach Möglichkeit versuchen wir soviel Komfort wie möglich und so wenig Komfort wie nötig mitzunehmen. Es ist natürlich philosophisch, darüber zu diskutieren, was möglich und was nötig ist... das muß letztendlich jeder für sich entscheiden. Es gibt ein paar Dinge, auf die verzichte ich ungern: Dazu zählt nun einmal mein guter alter Holzrolltisch und ein Stuhl. Das brauch ich. Basta. Ohne fahr ich nicht los. Alles andere ist verhandelbar...


" Wie man sich bettet, so schläft man. "


Früher, ja früher, da reichte eine Isomatte aus oder eine Luftmatratze. Das ist aber lang her. Danach kam sehr lang und kommt auch heute noch ab und zu mal die selbstaufblasende Luftmatratze zum Einsatz. Seit über 20 (!) Jahren begleitet  mich dabei eine Vorgängerversion dieser  Therm-a-Restmatte . Tilman hat seine auch schon, seit langem. Die Dinger sind praktisch unverwüstbar( zumindest kann ich das von unseren "alten Teilen " sagen).
Anfang 2012 haben Martin und ich uns dann aber doch eine etwas exklusivere Schlafstatt angeschafft: Das Feldbett. Wir haben uns für das Meru Alu
entschieden. Es ist doch schon um einiges bequemer, sich auf Höhe von ca 45 cm in`s Bett zu begeben: Kein kalter Bodenkontakt, kein morgendliches Knochenknacken beim Aufrichten, ganz zu schweigen von den ausbleibenden Rückenschmerzen ... ja ja, wir werden alle nicht jünger. Ich muß sagen, alles in einem war `s eine gute Entscheidung. Klar, dass die Mitnahme auf dem Gespann schon ein wenig genauer eingeplant werden muß: Die Dinger sind nun wahrlich nicht als klein zu bezeichnen. Aber Platz ist bekanntlich auch auf dem kleinsten Gespann...

Wir haben die Feldbetten bisher noch nicht auf den Solos mitgenommen und es wird wohl bei Solourlauben auch bei den Therm-a-Rest bleiben. Irgendwo hört der Packspaß ja mal auf...Update Sommer 2014:
Mittlerweile haben wir die Therm-a-Restmatten gegen neue, modernere Matten eingetauscht: Ich hab mir eine Synmat von Exped
gegönnt. Diese Matte ist nicht selbstaufblasend, es gibt aber die Snozzelpack-Pumpe als Zubehör: Ein Beutel, in den man die Luft "einfängt"und in die Matte drückt. Geht gut und zuverlässig.Martin hat sich wieder eine Therm-a-Rest gekauft:  Die Neo Air Camper. Auch hierfür gibt es einen Pumpsack, mit der die Matte komfortabel aufgepumpt werden kann.

Diesen Matten eilt das Gerücht voraus, dass sie sehr laute Reibegeräusche von sich geben, wenn man sich auf ihr bewegt. Das stimmt teilweise: Der Untergrund ist entscheidend. Das muß also individuell ausprobiert werden und kann meist mit einfachen Mitteln abgestellt werden
( Unterlegdecke o.ä.)



" Tischlein deck dich... "

Wie eingangs erwähnt, gibt es da einen Tisch, den ich seit über 20 Jahren auf meinen Motorrädern mitnehme: den Holzrolltisch. Ob es diesen Tisch noch irgendwo zu kaufen gibt, kann ich gar nicht sagen, aber es gibt natürlich auch noch die Alu-Versionen. An den Alutischen nervt mich jedoch, dass sie meist nicht so stabil sind und ihnen die Gemütlichkeit fehlt. Natürlich bin ich höchst subjektiv, weil: Ich hab ja meinen Holzrolltisch ...

" Reise nach Jerusalem..."

Es geht nichts über eine gute Sitzbank auf dem Motorrad, aber wenn wir mal nicht auf dem Motorrad sitzen, wollen wir natürlich auch beim Zelten gepflegt Platz nehmen. Es gibt auf dem Outdoorcampingmarkt eine große Anzahl von verschiedensten Sitzmöbeln, angefangen beim kleinen Dreibeinhocker bis hin zum gepolsterten Klappstuhl mit Handy- und Dosentasche. Nach dem Tipp eines Weitgereisten gehört nun seit 2 Jahren der Walkstool zu unserem Equipement. Der Dreibeinhocker aus Aluminium verfügt über zusammenschiebbare Teleskopbeine, die das Packmaß auf ein Minimum reduzieren. Die Sitzfläche ist ausreichend groß und sehr stabil. Es gibt den Stuhl in verschiedenen Höhen, für jede Körpergröße der passende Untersatz sozusagen.

Update Frühjahr 2015:

Neben den Walkstühlen sind wir einem weitaus bequemerem Stuhl begegnet: Der Bison chair von Alite
.Dieser Stuhl toppt alles an Campingstühlen, die wir bisher in unsere engere Auswahl genommen haben. Leicht, kleines Packmaß und wirklich super bequem. Nachteil: Ihn gibt es scheinbar nicht in Deutschland, obwohl wir ihn beim Globetrotterladen in Frankfurt entdeckt haben. Da er dort stolze 199 € kosten sollte, habe ich im Internet geschaut und bin auch hier fündig geworden: REI. Die Bestellung in den USA lohnt sich wegen der Zollkosten und Steuern nur, wenn die Stühle im Preis herabgesetzt sind. So habe ich pro Stuhl ca. 40 € gespart.


 
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