Oktober 2017 - Regina`s gespannte Reiseseite

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Cevennen - Ardeche

Die Cevennen sind so wunderschön, dass wir ein zweites Mal die vielen kurvigen Straßen Frankreichs unter die Räder nehmen wollten. Aufgeteilt in zwei Ferienwohnungen, hatten wir zusammen mit 3 Freunden und Tilman 1 Woche Zeit, die Gegend rund um die Flüsse Ardeche und Tarn, den Bergen  Mont Aigoual sowie Mont Lozere auf unseren Solomotorrädern zu genießen.
Mangels Zeit wurden unsere Hondas NC 700 X, 750 X und Tilmans XR 650R auf einen Anhänger geschoben und zum gemieteten Haus in Chambonas fuhren wir die  950 Km somit gemütlich überdacht und mit netter Unterhaltung in Martins Subaru Forester.

Der erste Tag bot schon ein kleines Highlight. Der Mont Lozere bietet einen kleinen Rundkurs mit beeindruckenden Aussichten und die Reifen müssen  sich schnell an erhöhten seitlichen Abrieb gewöhnen, Kurve an Kurve schlängelt man sich auf den Berg. Auf dem Rückweg durchfuhren wir dann noch eine schmale tiefe Schlucht, die uns durch Pied de Borne führte und in Les Vans ließen wir uns zum Abschluss der Tour ein gewaltiges Eis schmecken.

Abends dann stellten wir mit Erstaunen fest, dass Sonntags nicht, wie bei uns üblich, alle Restaurants geöffnet haben, sondern dass sich die Betreiber scheinbar bei den Öffnungszeiten anderen, uns unbekannten, Regeln unterziehen. Wir fanden nach einiger Suche einen Italiener, der zugegebenermaßen eine vorzügliche Küche bot...

Die Gegend ist auch zu Fuß sehr schön: Wanderung von unserer Hütte über Chambonas bis nach Les Vans...

Am dritten Tag folgen wir der Ardeche - George du Ardeche - und besuchen eine der zahlreichen Höhlen, die es in dieser Gegend gibt: Die Cocaliere-Höhle...

Am vierten Tag starten wir zur Tarnschlucht und nehmen auf dem Rückweg gleich noch die Jonteschlucht mit in unsere heutige Tour auf... das ist Motorradfahren auf höchstem Niveau ! Doch dieses schöne Stückchen Erde einfach nur am Maß des Motorradfahrens zu messen, käme diesem nicht gerecht: Beim Anblick der Schluchten, dem blaugrünen Wasser der Flüsse, auf denen die bunten Punkte der Kanus an Konfetti erinnern,  den vielen Cafes und der entsprechenden Lebensart geht uns immer wieder das Herz auf...







Besuch in dem kleinen Ort Thines, zuerst mit Motorrad, dann weiter zu Fuß... und es lohnt! Atemberaubende Aussichten, Einsamkeit, ein kleiner Shop mit angegliedertem Cafe/Eisdiele: Probiert haben wir Ziegenkäse-, Maronen- und Karameleis ! Der Rückweg führte uns noch einmal über Pied de Borne... ein wunderschöner Tag.
Wenn Motorradfahren zum Tanz wird, Landschaft zu Kunst... wenn Essen deinen Gaumen kitzelt... dann möchtest du immer wieder dort hin zurück.

Am leider schon letzten Tag unseres Kurzbesuches in den Cevennen ließen wir die Landschaft noch einmal an uns vorbeifliegen, genossen das schöne Wetter und am Abend die erstklasige Küche im Restaurant " Le Dardaillon" in Les Vans...

Wir werden die Cevennen  auf jeden Fall auch ein drittes oder viertes Mal besuchen.


 
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